
Alternative Energieformen bieten ideale Voraussetzungen günstig und umweltschonend zu heizen.
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Das Land Kärnten fördert die Investition in Solaranlagen, Holzheizungsanlagen und Wärmepumpen. Wir haben für Sie die wichtigsten Informationen zusammengestellt.
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Wärmepumpen
Wärme ist ein Grundbedürfnis des Menschen. Viele Menschen denken heute beim Thema Heizen nicht mehr nur wirtschaftlich, sondern gleichzeitig umweltbewusst. Daß sich beides hervorragend miteinander verbinden lässt, zeigt die Entwicklung der Wärmepumpe. Diese nutzt die Energie, die in Luft, Wasser und Erdreichpermanent vorhanden ist und wandelt sie in brauchbare Heizwärme um. Das Positive bei dieser Art der Nutzwärmegewinnung ist, daß man aus dem Vollen schöpfen kann, ohne der Umwelt zu schaden.
Die Regelung der Wärmepumpe ist außentemperaturabhängig. Aufgabe dieser Regelung ist es, die eingestellte Solltemperatur zu sichern. Das Ergebnis ist ein überdurchschnittlich gutes Verhältnis von gewonnener Heizwärme zu aufgewandter Energie. In Zahlen ausgedrückt heißt das: Aus 1 kWh elektrischer Energie können je nach Wärmequelle bis zu 5 kWh Nutzenergie gewonnen werden. Aus der Luft, aus dem Grundwasser und aus dem Erdreich des eigenen Grund und Bodens. Durch den gerigen Installationsaufwand ist die Luft|Wasser-Wärmepumpe die am einfachsten einzubauende Typenvariante. Wahlweise im Haus oder im Freien aufgestellt, vermag sie der Außenluft bis -20°C nutzbare Wärme für die Hausgeheizung zu entziehen.
Arten von Wärmepumpen
Wärmepumpe mit Wärmequelle Erdreich und Erdreichkollektor
In Tiefen von 1,20 bis 1,50 bleibt die Erde auch an kalten Tagen warm genug, um Wärmepumpen wirtschaftlich betreiben zu können. Rohrschlangen in dieser Tiefe sind eine kostengünstige Lösung bei Neubauten, wenn der Garten noch nicht angelegt ist. Als Faustregel gilt, daß man, je nach Geologie, etwa das 2 bis 3-fache der zu beheizenden Wohnfläche als Gartenfläche benötigt. Die Entzugsleistung des Kollektors liegt zwischen 10 bis 15 W/m² bei trockenem, sandigem Boden und bis zu 40 W/m² bei Grundwasser führendem Boden.
Wärmepumpe mit Wärmequelle Erdreich und Erdwärmesonde
Weniger Platz als Erdreichkollektoren benötigen vertikale Erdwärmesonden, die mit einem Bohrgerät bis 100 Meter tief ins Erdreich eingesetzt werden. Die Entzugsleistung ist abhängig von der Bodenbeschaffenheit und liegt zwischen 30 und 100 W pro Meter Erdwärmesonde.
Wärmepumpe mit Wärmequelle Luft
Durch die Sonne erwärmte Luft ist überall vorhanden. Wärmepumpen holen selbst bei -20°C noch genügend Wärme aus der Außenluft. Luft als Wärmequelle hat allerdings den Nachteil daß sie dann am kältesten ist . wenn am meisten Heizwärme benötiget wird. Es gelingt zwar, ihr noch bei -20°C Wärme zu entziehen, die Leistungszahl der Wärmepumpe geht jedoch mit der Außentemperatur zurück. Ein besonderer Vorteil ist die einfache Installation der Luft-Wärmepumpe, denn umfangreiche Erdreicharbeiten entfallen.
Wärmepumpe mit Grundwasserbrunnen
Grundwasser ist ein guter Wärmespeicher für Sonnenwärme. Selbst an kältesten Wintertagen hält es eine konstante Temperatur von +7°C bis +12°C. Auf Grund des gleichbleibenden Temperaturniveausder Wärmequelle ist die Leistungszahl der Wärmepumpe das ganze Jahr über günstig.
SHM in Kärnten, Klagenfurt führt folgende Wärmepumen-Hersteller:
Alpha InnoTec
Stiebel Eltron
Dimplex
Viessmann
Wolf